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Versicherungsrecht

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Versicherungsrecht - Belohnung des Versicherungsnehmers mit einem besseren Lebensgefühl

Heinrich von Kleist (1777-1811) hat sich im 18. Jahrhundert in einem Rühle von Lilienstern gewidmeten Aufsatz aufgemacht, „den sicheren Weg des Glücks zu finden“ (Kleist, Aufsatz, den sicheren Weg des Glücks zu finden und ungestört … ihn zu genießen, abgedruckt u. a. in Heinrich von Kleist, Sämtliche Werke und Briefe, 3. Auflage Band 2, S. 299) und schreibt, dass „Jeder Tugend … die Belohnung [und] dem Laster die Strafe“ (S.307) folge. Das hieße übertragen auf Vitalitäts-Tarife in der Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung, dass gesundheitsbewusstes Verhalten eine Tugend wäre, die als solche auch belohnt wird - nicht nur, wie bspw. bei Telematik-Tarifen in der Kfz-Versicherung, mit einer Beitragsentlastung, sondern auch, wie bei Generali Vitality, mit einem „besseren Lebensgefühl“ Generali, im Internet.

Dabei ist die Idee der Belohnung des Kunden keineswegs neu: Eine spartenübergreifende Bestandsaufnahme zeigt, dass Belohnungen vor allem in Form von Gutscheinen und Prämienerstattungen versprochen und alternativ für den Abschluss der Versicherung oder für ein vorbildliches Verhalten nach Abschluss der Versicherung gewährt werden.

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