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Erbrecht

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Erbrecht - Steurliche Freibeträge (§ 16 ErbStG)

„Wer in einem Testament nicht bedacht worden ist, findet Trost in dem Gedanken, dass der Verstorbene ihm vermutlich die Erbschaftsteuer ersparen wollte.“
(Peter Ustinov)

Der Staat kassiert bei einem Erbfall kräftig mit. Ein beliebtes politisches Thema ist – besonders im Wahlkampf-, die Anhebung der Steuersätze. Die derzeitigen Freibeträge, auf die keine Steuern zu entrichten sind, ergeben sich aus nachfolgender Tabelle.

Persönlicher Freibetrag Erwerbe der Steuerklasse I
500 000,- € Ehegatte
400 000,- € Kinder (Stief-, Adoptivkinder), Enkel treten ein bei Vorversterben der Kinder
200 000,- € Enkel bei noch lebendem Elternteil, der die Verwandtschaft zum Großelternteil vermittelt
100 000,- € 4 Monate zum Ende des Kalendermonats
20 000,- € Eltern und Großeltern bei Schenkungen ihrer Abkömmlinge, Geschwister, Nichten, Neffen, Stief- und Schwiegereltern, Schwiegerkinder, geschiedene Ehegatten
20 000,- € andere Personen

Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG) § 16 Abs. 1- Freibeträge

  1. 1. des Ehegatten und des Lebenspartners in Höhe von 500 000 Euro;
  2. 2. der Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 und der Kinder verstorbener Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 in Höhe von 400 000 Euro;
  3. 3. der Kinder der Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 in Höhe von 200 000 Euro;
  4. 4. der übrigen Personen der Steuerklasse I in Höhe von 100 000 Euro;
  5. 5. der Personen der Steuerklasse II in Höhe von 20 000 Euro;
  6. 6. (weggefallen)
  7. 7. der übrigen Personen der Steuerklasse III in Höhe von 20 000 Euro.

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